Ein erster Schritt

So viele Projekte und so wenig Zeit für den Rest. Das hektische Leben reduziert die eigenen Äußerungen auf Facebook oder Twitter-Kommentarlänge und man vergißt, sich auch mal um andere Dinge als das schnelllebige I-Like Verhalten zu kümmern. Dabei hat jeder von uns Pläne, Gedanken, die weit über das in Facebook Vermittelbare hinaus gehen. Manchmal genügt es einfach nicht in einem Microblog zu schreiben:

“Bin mal kurz die nächsten 1-2 Monate damit beschäftigt meine Wohnung umzubauen”.

Genau aus diesem Grund gibt es Blogs. Hier kann man etwas ausführlicher, erklärender und dokumentierender Dinge vermitteln. Ganz wichtig aber: Hier kann man Dinge in eine Ausführlichkeit vermitteln, die garantiert, dass sie nur von Menschen beachtet werden, die sich auch wirklich dafür interessieren. Natürlich lacht man über die Geschehenisse, die, auch entfernte Freunde, in Facebook so Tag ein, Tag aus so treiben, aber interessiert ist man an den wenigsten wirklich. Solange es leicht und bekömmlich ist wird zugelangt und genossen. Deshalb sind in Facebook auch länger erklärende “Statusnachrichten” meist nicht ge-I-liked und bleiben auch all zu häufig unkommentiert.

Lange ungeliebte Rede kurzer Sinn: Dieser Blog soll, wie die meisten Blogs, zum mitlesen, miterleben, mitkommentieren motivieren oder aber nur als Erinnerung für die Worte und Gedanken des Betreibers dienen, der ansonsten dazu neigt all das Geschehene zu vergessen.